Das Hochhaus an der Weberwiese (Marchlewskistr. 25)

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Als ich das erste Mal an der Weberwiese war, war ich gerade erst geboren. Meine Eltern stellten voller Stolz ihren Erstgeborenen bei Oma und Opa vor. Oma und Opa wohnten bis zu ihrem Ableben in der Marchlewskistraße 25c, also nicht im ersten Hochhaus Berlins. Der erste Besuch im Hochhaus Marchlewskistraße 25 sollte noch ein paar Jahre dauern, bis mein Onkel meine Tante kennenlernte, die mit ihren Eltern dort wohnte. Zur Hochzeit von Onkel und Tante, die im Hochhaus stattfand, hatte ich das erste Mal die Gelegenheit, mir die Wohnung anzusehen. Bis dahin hatte ich noch nie solch eine riesige und gut geschnittene Wohnung gesehen. Heute würde ich sagen, dass die Wohnung echt top war und sogar mit einem großen Garten vor der Tür.

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Zwischen zwei Welten: Architektur, Flucht und die gemeinsame Sehnsucht nach Freiheit

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Als ich nach Berlin kam, war ich nicht nur auf der Suche nach einem neuen Ort zum Leben. Ich war auf der Flucht – vor einem Regime, das Menschen verfolgt, weil sie frei denken, frei sprechen oder einfach nur ein sicheres Leben wollen. Diese Erfahrung hat mein Leben verändert. Und erst viel später habe ich verstanden, dass sich meine Geschichte auf seltsame Weise mit der Geschichte der Architektur verbindet, die mich jeden Tag umgibt. Weiterlesen →