Der Berliner Ostbahnhof gehört zu den bedeutendsten Bahnanlagen Deutschlands. Seine Geschichte reicht bis ins frühe Eisenbahnzeitalter zurück und kaum ein Berliner Bahnhof hat in den letzten 180 Jahren so viele Wandlungen durchlaufen. Mit seiner Anbindung an das Berliner S-Bahn-, Regio- und Fernbahnnetz ist der Ostbahnhof heute ein wichtiger Berliner Verkehrsknotenpunkt.

Haupteingang Berlin – Ostbahnhof
Planung und Eröffnung
In den frühen 1840er Jahren begann der Ausbau der Eisenbahnverbindungen östlich von Berlin. 1842 wurde der heutige Ostbahnhof als „Frankfurter Bahnhof“ eröffnet. Er war der Endpunkt der Bahnstrecke nach Frankfurt (Oder) und zunächst als Kopfbahnhof angelegt.
Rückseite des Berliner Ostbahnhofs
Die Eröffnung war Teil der frühen Berliner Eisenbahngeschichte, in der mehrere getrennte Bahnhöfe für unterschiedliche Richtungen entstanden. Der Frankfurter Bahnhof diente vor allem dem Verkehr Richtung Osten und stellte damit eine der ersten großen Anbindungen Berlins an das brandenburgische und schlesische Hinterland dar.
Erste Erweiterung und Umbenennung
1845 ging die ursprüngliche Berlin-Frankfurter Eisenbahngesellschaft in der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft (NME) auf. Damit verschoben sich die betrieblichen und strategischen Ziele der Strecke: Der Bahnhof sollte nun stärker als Teil eines größeren Verkehrsnetzes dienen, welches langfristig bis nach Breslau reichen sollte.
Namenstafel am Ende von Gleis 1
1846 erhielt der Bahnhof in den Fahrplänen den Namen „Niederschlesisch-Märkischer Bahnhof“. Diese Umbenennung spiegelte die wachsende Bedeutung der Verbindung nach Schlesien wider und markierte den Übergang von einer reinen Endstation für eine Einzelstrecke zu einem Bahnhof mit regionaler Fernverkehrsfunktion.
Wachstum des Ost-West-Verkehrs
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs Berlin stark, und mit der Ausdehnung von Industrie, Handel und Stadtfläche nahm auch der Eisenbahnverkehr deutlich zu. Für die Bahnhöfe der Stadt bedeutete das höhere Fahrgastzahlen, mehr Güterverkehr und den Druck zu baulichen Erweiterungen.
Bahnsteig am Gleis 1 Richtung Frankfurt (Oder)
Der Bahnhof an der Frankfurter Strecke gewann dabei stetig an Bedeutung. Er blieb zwar zunächst ein Kopfbahnhof, wurde aber immer stärker in das Berliner Schienennetz eingebunden, weil der Ostverkehr und Fernzüge zunehmend wichtiger wurden.
Zwischen 1867 und 1869 wurde eine 207 Meter lange Bahnsteighalle mit fünf Gleisen neu errichtet. Dieser Ausbau zeigte, dass der bisherige Bahnhof den steigenden Verkehr längst nicht mehr bewältigen konnte.
Ausfahrt Richtung Frankfurt (Oder)
Mit der neuen Halle erhielt der Bahnhof eine deutlich größere Kapazität und eine modernere Form. Die Anlage wurde damit zu einem wichtigen leistungsfähigen Knotenpunkt für den Nord- und Ostverkehr Berlins.
Der ursprüngliche Ostbahnhof
Mit der Eröffnung des Streckenabschnitts Berlin–Strausberg–Küstrin der Königlich Preußischen Ostbahn entstand 1867 der „erste Ostbahnhof“, in alten Fahrplänen auch als „Küstriner Bahnhof“ bezeichnet. Er lag etwa 400 Meter nordöstlich des Frankfurter Bahnhofs am heutigen Franz-Mehring-Platz und war zunächst Endpunkt der Königlichen Ostbahn.
An der Stelle des „Neuen Deutschland“ befand sich die Eingangshalle des ursprünglichen Ostbahnhofs
Mit der Eröffnung der Stadtbahn 1882 und dem Umbau des Frankfurter Bahnhof zum Durchgangsbahnhof wurde der Personenverkehr der Ostbahn schließlich über den neuen umgebauten Frankfurter Bahnhof auf die Stadtbahntrasse geleitet.
Eingang zum Verlag „Neues Deutschland“ am Franz-Mehring-Platz
Ab 1882 wurde der Personenverkehr eingestellt und der „erste Ostbahnhof“ nur noch für den Güterverkehr genutzt. Die Empfangshalle und die Bahnsteighalle des „ersten Ostbahnhofs“ wurden geschlossen und die übrigen Anlagen an der heutigen Helsingforser Straße (damals: Bromberger Straße) nur noch für den Güterverkehr der Ostbahn genutzt.
1996 wurde der Güterverkehr ebenfalls eingestellt. Ein Teil der Anlagen wurde in der Folgezeit überbaut.
Der Bau der Stadtbahn
Mit dem Bau der Berliner Stadtbahn entstand ab 1875 eine neue Ost-West-Trasse durch die Stadt. Diese Entwicklung war für den Frankfurter Bahnhof besonders wichtig, weil sie ihn aus einem Endpunkt in einen Teil der innerstädtischen Durchgangsverbindung verwandelte.
Blick auf den Ostbahnhof von der Warschauer Brücke
Die Stadtbahn war eines der bedeutendsten Berliner Infrastrukturprojekte des 19. Jahrhunderts. Sie verband die östlichen und westlichen Bahnhöfe miteinander und machte den Bahnhof an der Frankfurter Linie zu einem zentralen Bestandteil des städtischen Verkehrsnetzes.
Zwischen 1878 und 1880 wurde der Bahnhof erneut umfangreich umgebaut. Dabei wurden Gleise und Bahnsteige in der vorhandenen Halle um sechs Meter höher gelegt. Zusätzlich entstand eine weitere Bahnsteighalle für die neue Stadtbahn mit drei Bahnsteigen. Auch Tunnelanlagen, Gepäckräume und technische Einrichtungen wurden erweitert.
Ostseite des Ostbahnhofs
Am 15. Oktober 1881 wurde der Bahnhof in „Schlesischer Bahnhof“ umbenannt. Mit der Eröffnung der Stadtbahn am 7. Februar 1882 wandelte er sich endgültig vom Kopfbahnhof zum Durchgangsbahnhof. Zunächst konnten die Vorortzüge weiter nach Westen fahren, wenig später folgte auch der Fernverkehr.
Dieser Umbau war der entscheidende Einschnitt in der Geschichte des Bahnhofs. Aus einer Endstation für eine einzelne Ostverbindung wurde ein Knotenpunkt, welcher den Ostverkehr mit dem übrigen Berliner Netz verknüpfte.
Aufstieg zum Ostbahnhof des Reiches
Nach dem Umbau wuchs die Bedeutung des Schlesischen Bahnhofs weiter. Durch seine Lage und seine Verbindungen wurde er zum zentralen Ausgangspunkt für Reisen in Richtung Ost- und Südosteuropa.
Eingangshalle Berlin – Ostbahnhof
Hier hielten internationale Schnellzüge, darunter Verbindungen nach Moskau und der Nord-Express von Sankt Petersburg nach Paris. Der Bahnhof war damit nicht nur ein Berliner Verkehrsbauwerk, sondern ein internationaler Verkehrsknoten von europäischem Rang geworden.
Die Funktion des Bahnhofs veränderte auch das städtische Umfeld. Der zunehmende Fernverkehr, die Gepäckabfertigung und die technischen Anlagen machten den Standort zu einer hoch frequentierten Infrastrukturzone am Rand der östlichen Innenstadt.
Einkaufspassage
Wegen des weiter anwachsenden Fernverkehrs wurde 1909 ein neuer Seitenbahnsteig gebaut, der heutige Bahnsteig A. Diese Maßnahme zeigt, dass der Bahnhof auch nach den großen Umbauten des 19. Jahrhunderts weiter an Kapazitätsgrenzen stieß.
Der Ausbau diente vor allem dazu, die steigenden Anforderungen des internationalen und innerdeutschen Verkehrs besser zu bewältigen. Damit blieb der Bahnhof bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg ein technischer und logistischer Schwerpunkt im Berliner Osten.
Der Wriezener Bahnhof
Der Wriezener Bahnhof wurde 1903 als eigener Bahnsteig am Schlesischen Bahnhof eröffnet und 1924 zum eigenständigen Bahnhof erhoben. Er lag nördlich der Anlagen des Schlesischen Bahnhofs, in der Nähe des heutigen Ostbahnhofs, und diente als Endpunkt der Strecke Berlin–Wriezen.
Hier befand sich der Bahnsteig des Wriezener Bahnhofs
Die Wriezener Bahn verband Berlin mit dem Oderbruch und wurde vor allem für den Personen- und Güterverkehr genutzt. Der Berliner Endbahnhof spielte dabei eine praktische Rolle für Reisende, aber auch für den lokalen Güterumschlag und spätere betriebliche Zwecke der Reichsbahn.
Gelände des ehemaligen Wriezener Bahnhofs
Der Personenverkehr endete 1949, der Güterverkehr lief noch länger weiter und wurde erst nach 1990 eingestellt. Damit verlor der Wriezener Bahnhof seine ursprüngliche Funktion. Von seiner früheren Bedeutung als Verkehrsknoten blieb im heutigen Stadtbild nichts erhalten.
Der Erste Weltkrieg
1914 markierte einen tiefen Einschnitt in der Geschichte des damaligen Schlesischen Bahnhofs. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurden die zivilen Zugverbindungen eingeschränkt. Der Bahnhof diente fortan vor allem militärischen und kriegsbedingten Zwecken – insbesondere in Richtung Osten und in die besetzten Gebiete.
Aufgänge zu den Bahnsteigen
In den Kriegsjahren 1914 bis 1918 blieb der Bahnhof ein strategisch wichtiger Ort, aber die Funktion verschob sich deutlich. Die alte Bedeutung als „Tor nach Osten“ bestand also weiter, allerdings unter völlig veränderten politischen und militärischen Bedingungen.
Damit verlor er seine Rolle als internationaler Knotenpunkt für Reisen nach Osteuropa, welche vor dem Krieg zum Alltag gehört hatten.
Die Weimarer Republik
Nach dem Krieg setzte langsam eine Normalisierung ein. In den 1920er-Jahren erholte sich der Verkehr allmählich, und internationale Verbindungen wurden schrittweise wieder aufgenommen. So nahm etwa der Nord-Express 1926 den Verkehr wieder auf. Der Bahnhof blieb damit ein wichtiger Fernbahnhof im östlichen Berliner Eisenbahnnetz und für Verbindungen in Richtung Polen, Russland und Südosteuropa.
Aufgang zur S-Bahn
Ein wesentlicher technischer Wandel erfolgte in der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre. Zwischen 1926 und 1929 wurde die S-Bahnsteighalle neu errichtet, um den wachsenden elektrischen Vorortverkehr aufzunehmen. 1928 fuhren die elektrischen Vorortzüge erstmals an den Bahnsteigen D und E ein. Diese Modernisierung machte den Bahnhof leistungsfähiger und verband ihn enger mit dem schnell wachsenden Berliner Stadtverkehr.
In den 1930er-Jahren blieb der Bahnhof ein bedeutender Fernverkehrsknoten, zugleich wurde die Anlage weiter ausgebaut.
III. Reich und Zweiter Weltkrieg
Zwischen 1934 und 1937 entstand eine neue Fernbahnhalle, was die Stellung des Bahnhofs im Reichsbahnnetz erneut stärkte. Der Schlesische Bahnhof war damit nicht nur ein Reiseort, sondern auch ein Ausdruck der Eisenbahn-Modernisierung der Zeit.
Der Zweite Weltkrieg brachte dann die nächste schwere Zäsur. Im April 1945 kam der Zugverkehr infolge der Kriegseinwirkungen vollständig zum Erliegen. Große Teile des Empfangsgebäudes und der Hallenverglasung wurden zerstört. Der Bahnhof war damit nicht nur betriebsunfähig, sondern auch baulich schwer beschädigt.
Nachkriegszeit und DDR-Ära
Bereits im Mai 1945 erreichten wieder erste Züge den Bahnhof, zunächst im Zusammenhang mit der sowjetischen Militäradministration. Teilweise kamen diese Züge sogar auf russischer Breitspur.
Im November 1945 nahm auch die S-Bahn den Betrieb wieder auf, zunächst unregelmäßig, später wieder regelmäßiger. Diese frühe Wiederinbetriebnahme zeigt, wie wichtig der Bahnhof trotz der Zerstörungen für die Versorgung und die Wiederaufnahme des Verkehrs in Berlin war.
S-Bahnsteig
In den späten 1940er-Jahren wurde der Bahnhof schrittweise wiederhergestellt. Die zerstörte Empfangshalle war nach dem Krieg erneut aufgebaut und 1950 wieder eröffnet worden. Damit war der Bahnhof wieder als zentraler Verkehrspunkt funktionsfähig, obwohl das Umfeld weiterhin stark von den Folgen des Krieges geprägt war.
Am 1. Dezember 1950 erfolgte die Umbenennung in „Berlin Ostbahnhof“, um den Bezug auf die ehemaligen deutschen Ostgebiete im Namen „Schlesischer Bahnhof“ aufzugeben. Die Abkehr vom alten Namen war zugleich eine bewusste politische Stellungnahme der DDR, um den Bahnhof als repräsentativen Verkehrsknoten der sozialistischen Hauptstadt zu positionieren.
Aufgänge zu den S-Bahngleisen
In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde der Bahnhof schrittweise im Stil der funktionalen Nachkriegsarchitektur der DDR mit sachlichen Fassaden, klaren Grundrissen und zusätzlichen Bahnsteiganlagen erneuert und erweitert. Der Ostbahnhof entwickelte sich zum wichtigsten Fernbahnhof Ost-Berlins und übernahm eine Schlüsselfunktion für den internationalen Verkehr in die Staaten des Ostblocks, unter anderem nach Warschau, Prag, Budapest und Moskau. Gleichzeitig war er ein bedeutender Knoten für den Verkehr innerhalb der DDR, etwa in Richtung Dresden und Leipzig.
Ausfahrt der S-Bahn in Richtung Jannowitzbrücke
Der Bahnhof war in dieser Zeit nicht nur Verkehrsinfrastruktur, sondern auch ein zentraler Ort der Kontrolle. Reisende in und aus nichtsozialistischen Staaten wurden strengen Grenz- und Zollprozeduren unterzogen. Bahnsteigbereiche und Transitwege wurden durch Grenztruppen und Transportpolizei („Trapo“) überwacht. Der Ostbahnhof wurde damit zu einem Schauplatz der Überwachungs- und Abschottungspolitik der DDR, insbesondere im Umgang mit Westbesuchern und Transitpassagieren.
Aufgang zu Gleis 1
Gleichzeitig inszenierte die DDR den Ostbahnhof als „Tor zur Hauptstadt“ für Delegationen und Staatsgäste befreundeter Länder. Offizielle Ankünfte prominenter Gäste fanden häufig hier statt, begleitet von Protokoll und Medieninszenierung, sodass der Bahnhof auch eine repräsentative Funktion im außenpolitischen Selbstbild des Staates erfüllte. Die architektonische Ausprägung mit groß dimensionierten Wartesälen, Gastronomieeinrichtungen (Mitropa) und gesonderten Bereichen für besondere Anlässe spiegelte diesen doppelten Anspruch von Massenabfertigung und Repräsentation wider.
Bahnsteig am Gleis 1
Im Alltagsverkehr diente der Ostbahnhof vielen Ost-Berlinern als wichtiger Umsteigepunkt zwischen S-Bahn, Regionalzügen und Fernverkehr. Trotz seiner nüchtern-funktionalen Gestaltung war der Bahnhof damit ein stark frequentierter Alltagsort, an dem Pendler, internationale Reisende und offizielle Delegationen aufeinandertrafen.
1987 erhielt der Ostbahnhof eine moderne, dreigeschossige Empfangshalle, neue Bahnsteiganlagen, verbesserte Zugänge und erstmals Rolltreppen.
Modernisierung und Neubau nach der Wiedervereinigung
Nach der deutschen Einheit wurde der Bahnhof erneut umgestaltet und an die veränderten Verkehrsströme angepasst. Die Sanierung des Ostbahnhofs fand in mehreren Bauabschnitten statt.
Bahnsteige der S-Bahn
Bereits 2010 bis 2012 wurden zentrale Teile der tragenden Stahlkonstruktion instand gesetzt, darunter die tragenden Elemente (Rahmenstiele) der Hallen.
Ab 2021 begann der zweite große Abschnitt: Dabei wurden Stahlteile verstärkt, der Korrosionsschutz erneuert und die Dacheindeckung der Gleishallen vollständig modernisiert. Ersetzt wurden auch große Flächen der Verglasung und die Dachhaut. Außerdem kamen neue Dachfenster, ein Blitzschutzsystem und technische Modernisierungen hinzu.
Ein zentrales Ziel der Sanierung war es, den Bahnhof heller und komfortabler zu machen. Dafür wurden alte Elemente wie Holz und Drahtglas durch neue Materialien wie Blech, Sicherheitsglas und modernisierte Aluminiumkonstruktionen ersetzt.
Typischer Fahrkartenautomat bei der Berliner S-Bahn
Die Arbeiten betrafen nicht nur die Dächer, sondern auch Oberlichter, Rahmenbinder, Zugbänder und weitere Bestandteile der Hallenkonstruktion. Dadurch wurde die historische Struktur zwar bewahrt, aber technisch weitgehend auf einen neuen Stand gebracht.
Diese Modernisierung zählt zu den größten Bahnhofsumbauten Berlins. Der Umbau war besonders anspruchsvoll, weil der Bahnhof während der Bauzeit weitgehend in Betrieb bleiben musste. Genau das macht den Ostbahnhof auch architektonisch interessant. Er ist ein Beispiel dafür, wie historische Großstrukturen im laufenden Betrieb saniert und für heutige Anforderungen umgebaut werden können.
Gegenwart und städtebauliches Umfeld
Seit seiner Wiedereröffnung 2002 fungiert der Ostbahnhof – neben dem Hauptbahnhof und der Station Berlin-Gesundbrunnen, als einer von drei Berliner ICE-Fernbahnhöfen.
Städtebaulich spielt der Bahnhof eine zentrale Rolle im sich wandelnden Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Das angrenzende Gebiet – zwischen der Mühlenstraße, dem Osthafen und dem zunehmend verdichteten Mediaspree-Areal – wird derzeit weiterentwickelt. Der Ostbahnhof dient hier als infrastrukturelles Rückgrat.
Erich-Steinfurth-Straße an der Rückseite
Der Bahnhof selbst ist in ständiger Anpassung: 2020 begann eine neue Modernisierung der Servicebereiche und Brandschutzanlagen. Im Zuge der „Digitalen Schiene Deutschland“ soll er bis 2028 schrittweise vollständig mit digitaler Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet werden.
Quellen und weiterführende Links:
– HistoMap Berlin (historische Stadtpläne zum einblenden)
– Berliner-Bahnen – Bahnen im Berliner Raum
– Chronik der Frankfurter Eisenbahn (1836 – 1845)
– Berlin-Frankfurter-Eisenbahn-Gesellschaft
– Modernisierung Verkehrsstation Berlin (Ostbahnhof)
– Bauprojekte Deutsche Bahn: Berlin Ostbahnhof (PDF)
– Erst Frankfurter Bahnhof, dann Hauptbahnhof, jetzt Ostbahnhof
– Entwicklung des Schienennetzes (interaktive Karte)
– Bericht über die Bauausführungen der Niederschlesisch-Märkischen-Eisenbahn (PDF)
Wikipedia Artikel:
– Ostbahnhof (Frankfurter Bahnhof)
– Ostbahnhof (1867) (ursprünglicher Ostbahnhof)
– Wriezener Bahnhof (Berlin)
– Niederschlesische Märkische Eisenbahn
– Bahnstrecke Berlin-Küstrin-Kietz
– Preußische Staatseisenbahnen
– Geschichte der Eisenbahn in Deutschland
Fotos und Text: F. H.





















