Einladung zum Entspannen auf der Halbinsel Alt-Stralau

Der Uferweg Alt-Stralau ist eine etwa 3,6 Kilometer lange Rundstrecke, die fast lückenlos direkt am Wasser entlang um die gesamte Halbinsel Stralau in Berlin Friedrichshain führt.

Ein Blick von der Elsenbrücke – Parkwegbrücke zum Uferweg auf Alt-Stralau

Dieser Blick in Richtung Alt-Stralau entlang der Spree und dazu ein frisches Lüftchen, das kann schon mal zur Entspannung beitragen. Aber nun auf zum Uferweg, mal sehen was man dort alles entdecken kann.

Der Zugang von der Parkwegbrücke zum Uferweg von Alt-Stralau

Der Blick auf den Uferweg von der Straße Alt-Stralau aus, über den Dora Benjamin Park zum Uferweg

Blick zum Dora Benjamin Park, der eine moderne Wohn- und Grünanlage der Halbinsel ist. Ein Großteil der Grünfläche ist zwischen 2009 und 2018 mit Wohnhäusern bebaut worden. Benannt ist der Park seit Februar 2009 nach der Nationalökonomin, Sozialwissenschaftlerin und Psychologin Dora Benjamin (1901 – 1946), die jüngere Schwester des Philosophen Walter Benjamin.

Blick zur Elsenbrücke und den Treptower

Uferweg mit einer schönen Aussicht auf die Spree. Auf der anderen Seite ist bereits Treptow – Köpenick und der Hafen. Folgen wir dem Weg, kann man weitere schöne „Ecken“ entdecken.

Am Uferweg gibt es sogar eine Bootschule, in der man seinen Bootsführerschein und auch den Segelschein erwerben kann (https://fluxahoi.de/). Dann gehen wir mal weiter, was sich sonst noch so entdecken lässt.

Als nächstes findet man die Karl-Marx-Erinnerungsstätte. 1837 verweilte er hier als junger Student, um sich Erholung zu verschaffen, die er zur Fortführung seiner Arbeit benötigte. Man kann sich hier auch ein schattiges Plätzchen suchen und ein wenig verweilen.

Caroline-Tübbecke–Ufer

Caroline Tübbecke war die Ehefrau des Cafetiers, Fischers und Gemeindevertreters Johann Julius Tübbecke. Tübbeckes Kaffeehaus war eine beliebte Ausflugsgaststätte. Theodor Fontane setzte der Gaststätte und insbesondere der Wirtin in „L‘ Adultera“ ein literarisches Denkmal. Kann man mal sehen, wer sich hier schon alles so entspannt hat. Das Kaffeehaus und die anderen alten Bauten mussten leider der neuen Architektur weichen. Auf der gesamten Halbinsel stehen nur noch sehr wenige alte Gebäude.

Nun weiter auf den Uferweg, wo schon so viele Berühmtheiten unterwegs waren

Industriedenkmal „Alter Werftkran“. Der 1993 an diesem Ufer errichtete Kran erinnert an die Zeit, in der es in Stralau viele Bootswerften und Wassersportvereine gab.

Nun sind wir am Wendepark angekommen, eine idyllische kleine Grünanlage direkt an der Spree.

Dorfkirche Stralau, Ev. Kirchengemeinde

Friedhof in Stralau, auf dem auch die Familie Tübbecke beerdigt worden ist.

Blick von der Stralauer Spitze zum berühmten Haus Zenner im Treptow

Eine schöne Aussicht mit Blick auf Treptow mit unseren Freunden

Blick zur Liebesinsel, die wegen Renaturierung genau wie die Kratzbruch nicht betreten werden darf

Blick zur Kratzbruch.

Yachthafen Stralau, immer noch auf dem Uferweg, aber diesmal in der Rummelsburger Bucht – Rummelsburger See

Blick entlang des Uferweges in der Rummelsburger Bucht, an der viele Hausboote ihren Liegeplatz haben

Ein Blick über den Rummelsburger See in Richtung Lichtenberg. Man könnte meinen, hier kann man auch gut schwimmen gehen. Das solltet ihr aber lieber sein lassen, denn trotz umfangreicher Sanierungsmaßnahmen soll das Wasser noch belastet sein.

Hier sieht es noch wie zu alten Zeiten aus, Natur pur. Aber Vorsicht nicht umdrehen, da bekommen wir es mit moderner Architektur zu tun.

Hier geht es nun wieder Richtung Heimat, wo immer man auch her kommt.

Text und Fotos: F. M.