Besuch der Dauerausstellung der Berlinischen Galerie

Die Berlinische Galerie, das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, in der Kreuzberger Alten Jakobstraße 124-128 ermöglicht in der Dauerausstellung Kunst in Berlin 1880–1980 einen Blick auf 100 Jahre Kunst in der aufstrebenden europäischen Metropole Berlin.

Anton von Werner, Enthüllung des Richard-Wagner-Denkmals im Tiergarten, 1908, © Repro: Kai-Annett Becker

Wer die Ausstellung betritt, begegnet gleich zu Beginn einem monumentalen Wandgemälde aus dem Jahre 1908 des Malers Anton von Werner (1843 – 1915). Heute kennt man diesen Künstler kaum noch. Damals aber stand er hoch in der Gunst des Kaisers, des Adels und des reichen Bürgertums. Weiterlesen

Entdeckung

Entdeckung beim erlaubten Spaziergang im Park: Märzenbecher (gelbe und weiße Narzissen oder Osterglocken) im hellen Licht der Frühlingssonne.

Umbo – Fotograf: Werke 1926-1956


Die Berlinische Galerie, das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, in der Kreuzberger Alten Jakobstraße 124-128 zeigt vom 21. Februar 2020 bis zum 20. Juli 2020 eine sehenswerte Ausstellung mit Werken des Fotografen Umbo.Umbo, Ohne Titel (Ruth Landshoff), 1927/1928, © Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Repro: Anja E. Witte

Der Name Umbo, eigentlich ein Namenskürzel für Otto Maximilian Umbehr, sorgte in der fotografischen Avantgarde der 1920er Jahre für Furore. Er steht für das neue Porträt, das neue Bild der Frau, den neuen Blick auf die Straße und die neue Fotoreportage. Mit einer Auswahl von zirka 200 Arbeiten sowie zahlreichen Dokumenten ist nun auch in Berlin die erste große Retrospektive des Fotografen nach 24 Jahren zu sehen. Weiterlesen

Wilhelmstraße im Februar

Moderne Architektur in der Wilhemstraße im FHXB-Ortsteil Kreuzberg. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und beinahe frühlingshafte Temperaturen in der Winter-Ferienwoche.

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Topografie des Terrors


Ausstellungsgraben des Dokumentationszentrums in der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße mit der Fotoausstellung „Deutschland 1945 – Zerstörte Städte“, 20. Januar bis 31. März 2020. Im Hintergrund sind die Berliner Mauer und das Detlev-Rohwedder-Haus (Bundesfinanzministerium) zu sehen. Weiterlesen

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Märchenbrunnen im Januar

Herme Riesentochter

Im Licht der tief stehenden Januar-Sonne sind nur wenige Menschen in der Anlage des Märchenbrunnens im Volkspark Friedrichshain anzutreffen. Die meisten sind Passanten, die es eilig haben, einige Läufer – nur die Skulpturen harren hier aus. Und doch ist der 1913 eröffnete Märchenbrunnen kein verwunschener Ort. Auch nicht im Januar. Denn er liegt direkt an der Straße am Friedrichshain und an der Grenze zum belebten Prenzlauer Berg. Weiterlesen

Denkmäler im Friedrichshain: Friedrich II.

Der Preußenkönig Friedrich II., den man früher den Großen nannte, als Büste im Volkspark Friedrichshain. Werkstatt von Christian Daniel Rauch. Aufstellung 1848.

Vielleicht war auch Theodor Fontane, dessen 200. Geburtstag sich in wenigen Wochen am 30. Dezember 2019 jährt, schon mal hier. Literarisch überliefert ist es nicht. Wahrscheinlich war er es. Weiterlesen

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Berlinische Galerie: Neuerwerb eines Bildes von Lotte Laserstein

Lotte Laserstein, Dame mit roter Baskenmütze, 1931, Berlinische Galerie, Foto: Anja Elisabeth Witte, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Der Berlinischen Galerie gelang es durch Unterstützung des Fördervereins das Porträt „Dame mit roter Baskenmütze“ der Malerin Lotte Laserstein, das um 1931 in Berlin entstanden war, vom Kunsthändler und Galeristen Dr. Michael Nöth (Ansbach und Potsdam) für den eigenen Sammlungsbestand zu erwerben. Er hatte das Werk 2016 bei einer Auktion des Stockholmer Auktionshauses „Auktionsverk“ aus dem Nachlass eines schwedischen Kunstsammlers erworben, der das Bild von Lotte Laserstein geschenkt bekommen hatte. Weiterlesen

Fritz Eschen – Porträts eines Bildjournalisten

Thomas Friedrich-Stipendium für Fotografieforschung
Ausstellung vom 23.10.19 bis 27.1.20 in der Berlinischen Galerie in Kreuzberg

Fritz Eschen, Selbstporträt mit Rolleiflex, um 1960,
© Berlinische Galerie, Repro: Anja E. Witte

 

Seit Januar 2014 gibt es an der Berlinischen Galerie das Thomas Friedrich-Stipendium für Fotografieforschung. Initiiert und finanziert durch den Designer, Editor, Sammler und Fotohistoriker Manfred Heiting (The Heiting Library Trust) ermöglicht es jungen Wissenschaftler*innen, jeweils für die Dauer eines Jahres, einzelne Konvolute der Fotografischen Sammlung zu bearbeiten. Die Ergebnisse werden in einem Forschungsbericht veröffentlicht. Weiterlesen