Stolpersteine

Nach einer Begegnung des Künstlers Gunter Demnig in Köln mit einer Zeitzeugin der Deportationen zur Zeit des NS-Regimes wuchs in ihm die Idee, an die Deportierten zu erinnern, indem jeweils ein Pflasterstein symbolisch für die Rückkehr dieser Menschen in ihr angestammtes Wohnumfeld verlegt werden soll.

Am 16. Dezember 1940 gab Himmler den Befehl zum Abtransport der Sinti und Roma in die Vernichtungslager. Die Zeitzeugin aus Köln konnte sich einfach nicht daran erinnern, dass es je Sinti und Roma in ihrer Nachbarschaft gegeben hatte. Das Kunstprojekt Stolpersteine wehrt sich gegen das Vergessen und lässt Menschen über jenen Teil der deutschen Geschichte stolpern. Weiterlesen

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Der Marheinekeplatz

In der Nähe des U-Bahnhofes Gneisenaustraße befindet sich im Bergmannkiez der Marheinekeplatz, der im Zuge des Hobrecht-Plans in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts mit der Bezeichnung „Platz F, Abth. II“ entstand.
Im Jahr 1875 wurde der Platz nach dem Philosophen und Theologen Philipp Konrad Marheineke (1780 – 1846) benannt. Die Erstschreibweise war Marheineke Platz, 1914 wurde sie in Marheinekeplatz geändert. Weiterlesen

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