Das Café Sibylle wurde im Oktober 1953 eröffnet und hieß damals Milchbar. Da in diesem Café Redakteurinnen und Redakteure, aber auch Modelle der Modezeitschrift Sibylle verkehrten, wurde es in den 1960iger Jahren in Café Sibylle umbenannt.
Bis zur Wende war das Café ein beliebter Treffpunkt in diesem Viertel. Nach der Wende wurde das Café geschlossen.
Anfang der 2000er wurde das Café restauriert und wieder eröffnet. Bei den Renovierungsarbeiten wurden Wandmalereien aus den 1950igern wieder entdeckt, die man heute neu bestaunen kann.
2018 fand ein Betreiberwechsel statt. Der neue Betreiber, puk a malta gGmbh, betreibt das Café bis heute weiter. Neben Kaffee und Kuchen, hausgemachten Suppen, Eis und Cocktails gibt es noch eine Ausstellung über die Geschichte der Karl-Marx-Allee und die Entstehung der Gebäude.
Das Café ist eine Mischung aus Museum, Café und Veranstaltungsort. Natürlich gibt es auch eine große Auswahl an Kuchen, Kaffee, kleinen Speisen und Getränken. Viel Spaß beim Besuch.
Text und Fotos: Jan Schwier

