Stolpersteine

Nach einer Begegnung des Künstlers Gunter Demnig in Köln mit einer Zeitzeugin der Deportationen zur Zeit des NS-Regimes wuchs in ihm die Idee, an die Deportierten zu erinnern, indem jeweils ein Pflasterstein symbolisch für die Rückkehr dieser Menschen in ihr angestammtes Wohnumfeld verlegt werden soll.

Am 16. Dezember 1940 gab Himmler den Befehl zum Abtransport der Sinti und Roma in die Vernichtungslager. Die Zeitzeugin aus Köln konnte sich einfach nicht daran erinnern, dass es je Sinti und Roma in ihrer Nachbarschaft gegeben hatte. Das Kunstprojekt Stolpersteine wehrt sich gegen das Vergessen und lässt Menschen über jenen Teil der deutschen Geschichte stolpern. Weiterlesen

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Der Marheinekeplatz

In der Nähe des U-Bahnhofes Gneisenaustraße befindet sich im Bergmannkiez der Marheinekeplatz, der im Zuge des Hobrecht-Plans in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts mit der Bezeichnung „Platz F, Abth. II“ entstand.
Im Jahr 1875 wurde der Platz nach dem Philosophen und Theologen Philipp Konrad Marheineke (1780 – 1846) benannt. Die Erstschreibweise war Marheineke Platz, 1914 wurde sie in Marheinekeplatz geändert. Weiterlesen

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Ausstellung „DIESUNDANDERS“


Noch bis zum 06. Mai 2018 findet im Projektraum der „alten feuerwache“ in der Marchlewskistraße 6 die Ausstellung „DIESUNDANDERS“ statt, in der eine plastische Inszenierung der Bildhauerin Gisela Kleinlein gezeigt wird. Dabei stehen die Werke untereinander und mit dem Raum in Beziehung. Weiterlesen

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Der Wühlischplatz

Der ursprünglich für den Bau einer Kirche vorgesehene Platz, der im 19. Jahrhundert angelegt und 1903 nach August-David Wühlisch (1805 – 1886, Großgrundbesitzer und Kaufmann) benannte wurde, befindet sich im Ortsteil Friedrichshain. Weiterlesen

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Das Tiyatrom

Unweit der Berlinerischen Galerie in der Alten Jakobstraße im ehemaligen Kinderheim befindet sich das älteste türkischsprachige Theater Berlins. Das Tiyatrom, ins Deutsche übersetzt „Mein Theater“, besteht seit 1984. Weiterlesen

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Der Wismarplatz

Der Wismarplatz im Ortsteil Friedrichshain, benannt nach der Hansestadt Wismar, die an der Ostsee liegt, wird auf der nördlichen Seite durch die Weserstraße und die Gryphiusstraße begrenzt, im Süden teilt die Boxhagener Straße den Park in zwei Teile. Seinen Namen erhielt der Platz im Jahre 1903. Weiterlesen

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Freiherr Alexander von Blomberg

Im äußersten Nordosten von Friedrichshain an der Otto-Braun-Straße befindet sich in einer kleinen Parkanlage im Schatten der Bartholomäuskirche ein Gedenkstein mit einem Medaillon mit der Zahl „1813“ und einer Tafel mit der Aufschrift: „ fiel als erstes Opfer in den deutschen Freiheitskämpfen Freiherr Alexander v. Blomberg *Iggenhausen (Lippe) am 31. Januar 1783 +hier vor dem Königstor 20. Februar 1813“. Weiterlesen

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Die Admiralbrücke

Die denkmalgeschützte Admiralbrücke, in Kreuzberg gelegen und den Landwehrkanal überspannend, ist eine Besonderheit unter Berlins Brücken – in zweierlei Hinsicht.

In den Jahren von 1880 bis 1882 nach Plänen Georg Pinkenburgs als schmiedeeiserne Bogenbrücke erbaut, ist sie die älteste Eisenbrücke des Landwehrkanals. In den Jahren 1933/34 wurde sie verstärkt, 1984 saniert. Kleinpflastersteine zieren seitdem die Brückenplatte.
Namensgeber ist die über sie verlaufende Admiralstraße. Historische Vorgängerin war eine hölzerne Klappbrücke, genannt Badbrücke; zu dieser Zeit existierte der Landwehrkanal noch nicht. Weiterlesen

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Ausstellung „Georgien. Wege und Bilder“


Ab dem 23. März 2018 findet in der Fotogalerie Friedrichshain am Helsingforser Platz 1 die Ausstellung „Georgien. Wege und Bilder“ statt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung des Fotografen Peter Oehlmann stehen stille, lakonische Bilder, die abseits der touristischen Ziele Georgiens entstanden sind. Sie zeigen Erfolge und Fortschritte, aber auch Verluste und Schwierigkeiten, die nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden sind. Weiterlesen

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Heinrich Zill(e) – Spurensuche in Friedrichshain-Kreuzberg

„Es tut weh, wenn man den Ernst als Witz verkaufen muss.“, Zitat Heinrich Zille

Erst beim Antritt zu seinem Militärdienst im Jahre 1880 lernte Heinrich Zill, dass er eigentlich Heinrich Zille hieß. Um von seinen Gläubigern nicht so leicht gefunden zu werden, hatte sein Vater Traugott Zille nach seiner Flucht über Dänemark nach Berlin das „e“ am Ende gestrichen.

Geboren wurde Heinrich Zille 1858 in Radeburg bei Dresden. Im November 1867 folgte die Familie dem Vater nach Berlin in eine Kellerwohnung in die Kleine Andreasstraße 17 in Friedrichshain. Weiterlesen

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Ausstellung „Konzepte zur Neugestaltung des Rudolfplatzes“


Ab dem 09. März 2018 werden im Foyer des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg in der Yorckstraße 4-11 in einer Ausstellung unterschiedliche Konzepte zur Neugestaltung des Rudolfplatzes im Ortsteil Friedrichshain gezeigt.

An der Neugestaltung des Platzes konnten sich auch interessierte Bürger beteiligen. Die fünf an der Ausschreibung teilnehmenden Landschaftsarchitekturbüros haben in ihren Konzepten die Wünsche und Hinweise der Anwohner berücksichtigt und integriert. Die finale Auswahl eines Konzepts traf dann ein Auswahlgremium, das sich aus Vertretern des Bezirksamtes, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, externen Obergutachtern sowie Delegierten der Bürger zusammensetzte.

Die Neugestaltung des Rudolfplatzes soll im Sommer beginnen.

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Dienstgebäude Yorckstraße, Foyer, 1. OG
Yorckstraße 4-11
10965 Berlin
Ausstellungsdauer:
09.03.2018 – 20.03.2018
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9-18 Uhr
Eintritt frei

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Abschied vom Winter

Den eisigen Temperaturen zum Trotz war vor wenigen Tagen meteorologischer Frühlingsanfang. Das Medienteam blickt noch einmal zurück auf die Winterzeit mit frostigen Impressionen aus Friedrichshain-Kreuzberg.

Auf dem Bild sind zu sehen:
oben links: Blick vom verschneiten Kreuzberg
oben rechts: Eis auf dem Landwehrkanal
unten links: Blick von der Schillingbrücke auf die Spree mit treibenden Eisschollen
unten rechts: Schneesturm über der Gneisenaustraße

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