Guardini Galerie

Seit dem Jahr 2000 gibt es in der Nähe des Anhalter Bahnhofs im Berliner Ortsteil Kreuzberg die Guardini Galerie, in der regelmäßig Gruppen- und Einzelausstellungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge sowie Kolloquien stattfinden.
Der Fokus liegt dabei auf der zeitgenössischen bildenden Kunst.

Zurzeit wird in der Galerie die Gruppenausstellung „transformare“ präsentiert. Diese ist die erste von drei Ausstellungen zum Projekt „Stadt und Religion“. Zu sehen sind fotografische Arbeiten von Johanna Diehl, Norman Behrendt, Anton Roland Laub, Andréas Lang, Loredana Memes, Andreas Rost, Wenke Seemann und Wilhelm Mundt.

Die Künstlerinnen und Künstler beleuchten mit ganz individuellem Blick aus verschiedenen Perspektiven das Verhältnis von Religion und Gotteshäusern zur urbanen Gesellschaft. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Dezember 2018.

Die Guardini Galerie wird von der Guardini Stiftung betrieben, die 1987 gegründet wurde und das geistige und interkulturelle Erbe von Romano Guardini (1885 – 1962) fortführt.

Romano Guardini war ein Theologe und Religionsphilosoph, der u. a. an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Christliche Weltanschauung und Religionsphilosophie lehrte. Guardini gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der katholischen Weltanschauung des 20. Jahrhunderts.

Guardini Galerie
Askanischer Platz 4
10963 Berlin

Internet: www.guardini.de

Foto & Text: Cindy Hempel