Als das heutige SO36 im Jahre 1861 als Biergarten öffnete, war noch nicht abzusehen, dass es einmal zum wichtigsten Kult-Bestandteil der Berliner Subkultur werden würde.
Bis es soweit war, wurde das SO36 als Kino, Supermarkt und Atelier genutzt. Im Jahre 1978 begann seine Geschichte als außergewöhnlicher Klub, der bis heute weltweite Bekanntheit genießt.
Mit dem Mauerfestival am 12. und 13. August eröffnete das SO36 seine Pforten und ist seitdem nicht mehr aus dem Berliner Kulturleben wegzudenken.
Hier spielten u.a. international bekannte Punk-Rock-Bands wie Slime, UK-Subs, Black Flag, Die Toten Hosen, Social Distortion, Buzzcocks, Stiff Little Fingers oder die Dead Kennedys.
Nach diversen Umbauten wurde das SO36 in den 90ern wieder eröffnet. Seitdem wird hier aber nicht nur gerockt. Denn Kiezbingo, Nachtflohmarkt oder Soli- und Tanzabende wurden auch veranstaltet. Auch gegenwärtig bleibt sich das kulturpolitische SO36 treu in Style und Aussage.
Im Jahre 2009 gewann das SO36, dessen Name aus dem ehemaligen Postzustellbezirk abgeleitet wurde, den „Live Entertainment Award“ als bester Club.