Fasse Dich kurz: Geschichten an der Telefonzelle

Es war einmal und ist für viele doch noch gar nicht so lange her, da zierten kleine gelbe „Häuschen“ das Stadtbild. Nicht an jeder, aber an vielen Straßenecken fand man sie – die Telefonzelle.

Für alle, die sich darunter überhaupt nichts vorstellen können und sich darauf berufen, zur „Generation-Handy“ zu gehören, hier ein Hinweis (Zitat: Wikipedia):

„Eine Telefonzelle, fachlich auch als Telefonhäuschen (TelH) bezeichnet, ist ein kleines Häuschen mit einer Grundfläche von etwa einem Quadratmeter, an dessen innerer Rückwand ein Telefonapparat angebracht ist. Die Gebühren des Telefonats werden je nach Eingabeausrüstung mit Münzgeld, einer Telefon-, Kredit- oder Geldkarte bezahlt. Telefonzellen stehen in der Regel im öffentlichen Raum.“

In der Bergmann Straße Ecke Mehringdamm befindet sich noch ein derartiges „Fossil“ – allerdings etwas zweckentfremdet, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.


Das dort zur Schau gestellte Mitteilungsbedürfnis von Anwohnern und / oder Passanten findet jedoch ein jähes Ende, wenn im Spätherbst / Winter einsetzende Regenschauer den neuen „Informationsträger“ in kürzester Zeit  in sein ursprüngliches Aussehen  zurück verwandeln.

 

Man mag es kaum glauben: das Telefon, das dann auch wieder zum Vorschein kommt, funktioniert immer noch!