Nördlich des Mehringplatzes an der Franz-Klühs-Straße liegt zwischen der Wilhelmstraße und der Friedrichstraße der Theodor-Wollf-Park.
Ursprünglich sollte das Gelände im Rahmen der internationalen Bauausstellung 1981 vollständig bebaut werden. Nach Protesten der Anwohner wurde der Bebauungsplan zu Gunsten einer Parkanlage geändert. Die Ausführung der Pläne der Architekten Regina Poly und Dieter Pfannenstiel begannen im Jahr 1988.
Der Park ist auf der Seite der Friedrichstraße mit einer bogenförmigen Kolonnade und auf der Seite zur Wilhelmstraße mit einer rechtwinkeligen Kolonnade eingefasst.
Den größten Teil des Parks nimmt eine etwas tiefergelegte dreieckige Rasenfläche ein, die von Gehwegen, Mauern, schmiedeeisernen Geländern und Hecken gesäumt und mit vier Säulen geschmückt ist. An der Längsseite dieses Dreiecks schließen sich ein Spielplatz und ein kleines eingezäuntes Fußballfeld an, das von einem 24 Meter hohen Wandgemälde von Jadore Tong begrenzt wird.
Diagonal durch den Park verläuft ein Weg mit einem gepflasterten Rondell mit Bäumen, Bänken und einer Skulptur von Heinrich Brummack. Diese Skulptur mit dem Titel „Kanne mit Tasse“ ist eine Illustration zu „Alice im Wunderland“. Gefertigt ist sie aus Sandsteinsockeln, Betonguss und Kunststein.
Eine Gedenktafel an Theodor Wollf (1869-1943) befand sich an der Ecke Friedrichstraße/Franz-Klühs-Straße. Theodor Wollf war Schriftsteller, Journalist und Chefredakteur des Berliner Tagesblatts.