In der Nähe des U-Bahnhofes Gneisenaustraße befindet sich im Bergmannkiez der Marheinekeplatz, der im Zuge des Hobrecht-Plans in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts mit der Bezeichnung „Platz F, Abth. II“ entstand.
Im Jahr 1875 wurde der Platz nach dem Philosophen und Theologen Philipp Konrad Marheineke (1780 – 1846) benannt. Die Erstschreibweise war Marheineke Platz, 1914 wurde sie in Marheinekeplatz geändert.
Die Marheineke Markthalle wurde 1892 eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren nur noch der Kopfbau und die Kellerräume intakt. 1952 wurde der Architekt Paul Friedrich Nieß von der Stadt Berlin, die der Eigentümer der Markthalle war, beauftragt, Pläne für den Wiederaufbau zu entwerfen. Nach mehrjährigem Papierkrieg wurde schließlich im Februar 1956 der Grundstein gelegt.
Am Marheinekeplatz findet man zudem die evangelische Passionskirche, die im frühen 20. Jahrhundert nach Plänen des Baurats Theodor Astfalck im neoromantischen Stil erbaut wurde.
Jeden Samstag und Sonntag findet hier ein Trödelmarkt statt.
Ein eingezäunter Kinderspielplatz bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Rutschen, Klettern und Schaukeln. Kleinere Kinder können sich an dem vielen Sand erfreuen und nach Herzenslust buddeln.
Ein Springbrunnen, zahlreiche Sitzmöglichkeiten und eine Rasenfläche laden vom Frühling bis Herbst zum Verweilen ein.