Historische Markthallen in Friedrichshain-Kreuzberg

Lebensmittelversorgung in Berlin

Es waren die „Hökerinnen“, die Hausierer und fliegenden Händler und nur wenige Besitzer fester Marktstände, die die Berliner Bevölkerung bis in das 15. Jahrhundert mit Lebensmitteln versorgten. Zunächst entstanden damals der Spittelmarkt, der Markt auf dem Dönhoffplatz und der Molkenmarkt. Weiterlesen

Unterwegs in Kreuzberg: Impressionen vom Bethaniendamm

Am Bethaniendamm in Kreuzberg kann man Dinge und Orte entdecken, die man hier nicht vermutet hätte. In dieser Video-Slideshow von Friedrichshain-Kreuzberg TV erfahren Sie mehr über die „Zugvögel vom Bethaniendamm“, das „Baumhaus An der Mauer“, den Kinderbauernhof und die Sankt-Thomas-Kirche, die zwischen 1865 und 1869 durch den Architekten Friedrich Adler im Auftrag des Berliner Magistrats erbaut wurde. Schon damals galt diese Kirche als Wahrzeichen der Luisenstadt.

Wie das Tempodrom nach
Berlin-Kreuzberg kam


Die Geschichte des Tempodroms begann damit, dass Irene Moessinger viel Geld erbte, sehr viel Geld. Mit mehr als eine halbe Million D-Mark kaufte sie sich ein grünes Zirkuszelt und platzierte es auf den damals noch verwaisten Potsdamer Platz, ganz in der Nähe der damaligen Berliner Mauer. Das Zirkuszelt wurde anschließend auf den heute bekannten Namen „Tempodrom“ getauft und wurde „mit Esel, Schwein und Ziegenbock“ eröffnet. Weiterlesen

Der Kinderbauernhof am Mauerplatz

Versteckt am Rand von Kreuzberg, an der Ecke Adalbertstraße/ Bethaniendamm, befindet sich der Kinderbauernhof am Mauerplatz.

Dieser war der erste Kinderbauernhof in Berlin. Entstanden ist er 1981, zu einer turbulenten Zeit, in der leerstehende Häuser besetzt wurden, die bis dahin seit dem Zweiten Weltkrieg auf Abriss oder Luxussanierungen warteten. Weiterlesen

Historische Fassaden in Kreuzberg: Baerwaldbad und Bethanien

Baerwaldbad

Erbaut als „Volksbad“ von 1898 bis 1901 nach Plänen von Ludwig Hoffmann wurde das Baerwaldbad in Kreuzberg an einem schönen, sonnigen Tag im Jahr 1901 eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich in seinem Inneren ein kleines Schwimmbecken von 21,10 Meter Länge und 9,15 Meter Breite sowie 69 Wannen- und 42 Brausebäder und sogar eine medizinische Abteilung. Im Volkesmunde nannte man das Baerwaldbad zu dieser Zeit auch „Waschhaus“. Weiterlesen

Ehemalige Bunkeranlagen in Friedrichshain-Kreuzberg

Der Fichtebunker
Das Gebäude, in welchem sich der Fichtebunker („Mutter-Kind-Bunker“) befand, wurde von 1874 bis 1876 als Gasometer für die Städtischen Gaswerke erbaut. Der 21 Meter hohe Steingasometer (ohne Stahl-Kuppel) diente der Speicherung von Stadtgas, das zunächst für die Berliner Straßenbeleuchtung benutzt wurde. Er verfügte über einen Durchmesser von 56 Metern und fasste 30.000 Kubikmeter Gas. 1922 wurde der Gasometer stillgelegt. Erst ab 1940, in der Zeit des II. Weltkrieges, erhielt das Bauwerk durch den Bunkereinbau seine neue Funktion als Luftschutzbunker.

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Besuch bei der Kreuzberger Musikalischen Aktion

 

Unser Medienteam besuchte die KMA und interviewte die Organisatoren des Vereins. Das Ergebnis unserer Recherche stellen wir Ihnen hier in zusammengefasster Form vor.

Die Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. (KMA) in der Friedrichstr. 2 – 3 in Kreuzberg ist ein multikulturelles, soziales Kinder- und Jugendzentrum mit einem breitgefächerten Angebot. Der Verein wurde 1987 gegründet, um die sozialen und medialen Talente von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Weiterlesen

Historische Fassaden – Riehmers Hofgarten in Kreuzberg


Der Maurermeiser Riehmer nutzte sein T-förmig an drei Straßen angebundenes Grundstück in Kreuzberg, um durch eine Privatstraße das gewöhnliche Hinterhofschema der üblichen Berliner Mietskasernen aufzubrechen. Durch verbesserte Wohnbedingungen und überwiegend Wohnungen mit drei und mehr Zimmern erhoffte er sich potentere Mieter aus dem Beamtenstand oder Bürgertum – eine Rechnung, die aufging. Die gärtnerische Anlage tat ein Übriges. Weiterlesen

Kirche am Südstern


Zum Beginn dieser Woche haben wir unser Bildmaterial der Kirche am Südstern zu einem Videofilm verarbeitet. Entstanden ist eine Video-Slideshow mit schönen Impressionen dieser Kirche und der Friedhöfe an der Bergmannstraße in Kreuzberg. Auf dem Areal grenzen vier Friedhöfe direkt aneinander. Diese sind der Alte Luisenstädtische Friedhof von 1831, der Friedhof IV der Jerusalems- und Neuen Kirche von 1852, der Friedhof der Friedrichswerderschen Gemeinde von 1844 und der Dreifaltigkeitskirchhof II von 1825.